PSYCHOTHERAPIE MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN

  • " Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich sicher, dass ich es schaffe "

    (Pipi Langstrumpf)

  • " Dich gibt’s auf dieser ganzen großen Welt nur einmal. Genau wie mich. Ich glaube wir werden uns gut verstehen "

    (Thomas Bernhard)

  • " Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen "

    (Paulo Coehlo)

Kinder und Jugendliche durchlaufen verschiedene Entwicklungsphasen, die körperliche, emotionale und soziale Veränderungen mit sich bringen. In dieser Zeit können Unsicherheiten, Fragen zur eigenen Identität, Herausforderungen in Familie, Schule oder Freundschaften auftreten. Auch Ängste, Traurigkeit, Aggressionen oder auffälliges Verhalten sind möglich. Manchmal kann der Alltag so belastend werden, dass die kindliche Entwicklung beeinträchtigt wird. Psychotherapie betrachtet diese Symptome als Ausdruck der inneren Welt des Kindes oder Jugendlichen. Bevor Veränderungen möglich sind, ist es wichtig, diese Signale aufmerksam zu verstehen.

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin sowie in Psychodynamisch-Imaginativer Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (PITT-KID) begleite ich junge Menschen in herausfordernden Lebensphasen. Ich biete einen geschützten Raum, in dem Gedanken und Gefühle ernst genommen werden – frei von Bewertung oder Erwartungsdruck. Hier dürfen auch schwierige Themen wie Ängste, Selbstzweifel oder familiäre Konflikte Platz finden. Eine vertrauensvolle Beziehung ist mir besonders wichtig, damit Kinder und Jugendliche sich in ihrem eigenen Tempo öffnen können.

Neben Gesprächen arbeite ich mit kreativen und gestalttherapeutischen Methoden, die den Zugang zu inneren Erfahrungen erleichtern und neue Perspektiven ermöglichen. So möchte ich die Erlebnis-, Ausdrucks- und Beziehungsfähigkeit fördern.

Die Begleitung der Eltern oder anderer wichtiger Bezugspersonen ist ein zentraler Bestandteil des psychotherapeutischen Prozesses mit Kindern und Jugendlichen. Der erste Termin findet meist gemeinsam mit dem Bezugssystem statt, um Ziele und Rahmenbedingungen zu klären. Auch im weiteren Verlauf wird das soziale Umfeld regelmäßig miteinbezogen, um Veränderungen zu begleiten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

    • Angststörungen
      Wenn deine Sorgen, Ängste oder Phobien so stark werden, dass sie deinen Alltag und deine täglichen Aktivitäten stark beeinträchtigen. Oft fühlst du dich durch diese Ängste in deinem Handeln eingeschränkt.

    • Zwangs- und Impulsstörungen
      Wenn du immer wieder Gedanken hast oder Handlungen ausführen musst, die du eigentlich vermeiden möchtest, oder es dir schwerfällt, deine Impulse zu kontrollieren.

    • Störungen des Sozialverhaltens
      Wenn es häufig zu Konflikten, Regelverstößen oder einem starken Rückzug kommt, was das Zusammenleben mit Familie, Freund*innen oder in der Schule erschwert.

    • Schulverweigerung
      Wenn du große Schwierigkeiten hast, in die Schule zu gehen, sei es durch Stress, Ängste, Mobbing oder Konflikte mit Mitschüler*innen oder Lehrkräften.

    • Krisen und psychosoziale Belastungen
      Schwierige Lebensereignisse wie die Trennung der Eltern, Krankheit oder der Verlust eines nahen Menschen können sehr belastend sein und alles durcheinanderbringen.

    • Stimmungsstörungen
      Längere Phasen von Niedergeschlagenheit, häufigen Stimmungsschwankungen, Rückzug und dem Verlust von Interesse an Dingen, die dir normalerweise Freude bereiten.

    • Verhaltens- und Emotionsregulation
      Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Emotionen oder Verhaltensweisen in stressigen oder herausfordernden Situationen zu steuern. Das kann sich in Wutausbrüchen, übermäßiger Reizbarkeit oder starker Frustration äußern.

    • Psychosomatische Probleme
      Wenn Stress oder Sorgen sich durch körperliche Symptome zeigen, wie Bauchschmerzen, Schlafprobleme oder Schwindel, ohne dass eine körperliche Ursache erkennbar ist.

    • Essstörungen
      Wenn du ständig an Essen, deinem Gewicht oder deinem Körperbild denkst, zum Beispiel durch starkes Abnehmen, übermäßiges Essen oder Erbrechen, und dies viel Unsicherheit oder inneren Druck erzeugt.

    • Selbstverletzendes Verhalten
      Wenn du absichtlich Verletzungen zufügst, zum Beispiel durch Ritzen, um mit starken Gefühlen oder Anspannung umzugehen. Auch wenn es vorübergehend entlastend wirkt, gibt es gesündere Wege, Unterstützung zu

    • ADHS
      Wenn du Schwierigkeiten hast, still zu sitzen, dich zu konzentrieren oder deine Impulse zu steuern, was den Alltag, die Schule und deine Freundschaften erschwert.

    • Abhängigkeiten
      Wenn du merkst, dass Dinge wie Handy, Internet, Computerspiele oder Substanzen wie Drogen oder Alkohol immer mehr Zeit und Energie in deinem Leben einnehmen und deine Beziehungen oder dein Alltag darunter leiden.

    • Geschlechtsinkongruenz
      Wenn dein körperliches Geschlecht nicht mit dem übereinstimmt, wie du dich innerlich fühlst und du Schwierigkeiten hast, dich mit deinem Körper zu identifizieren.

    • Traumafolgestörungen
      Nach belastenden oder traumatischen Erlebnissen können Ängste, belastende Erinnerungen, Albträume oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben auftreten.

    • Autismus-Spektrum-Störungen
      Wenn du die Welt anders wahrnimmst und deine eigene Art hast zu denken, zu kommunizieren und zu handeln, was sich in besonderen Interessen, Stärken und Routinen zeigt.

    • KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE HALL IN TIROL:

      Sekretariat Ambulanz
      Thurnfeldgasse 22
      6060 Hall in Tirol

      MO-FR 8:00-16:30
      Tel.: 050 504-33836
      E-mail: hall.kip.ambulanz@tirol-kliniken.at

    • KIZ–HILFE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE IN NOT:

      Kriseninterventionszentrum

      Pradlerstraße 75, 6020 Innsbruck
      täglich 0-24 Uhr

      kostenlos und anonym
      Rund-um-die-uhr

      Tel.: 0512/580 059

      E-Mail: office@kiz-tirol.atwww.kiz-tirol.at

    • RAT AUF DRAHT:

      Notruf für Kinder und Jugendliche und deren Bezugspersonen

      kostenlos und anonym
      Rund-um-die-uhr

      E-Mail: rataufdraht.orf.at

      Tel.: 147 (keine Vorwahl)

    • NOTRUF APP „DEC112“

      Für Kinder und Jugendliche in Notsituationen, die textbasierte Kommunikation erfordert. Die Notruf-App DEC112 ermöglicht einfache textbasierte Kommunikationen mit österreichischen Leitstellen (auch für gehörlose und hörbehinderte Personen). Wenn Sie von Gewalt betroffen sind können Sie den Stillen Notruf in der DEC112 App nutzen.

      Web: https://www.dec112.at/
      E-Mail: info@dec112.at
      App im PlayStore und App im AppStore